Motorradreifen Test-Übersicht, Vergleich und Kaufberatung 2018

motorradreifen test bild

Im Gegensatz zum Auto ist man auf dem Motorrad mit nur zwei Reifen unterwegs. Zudem sind die Motorradreifen die einzige Verbindung zur Fahrbahn und können ohne diese Kontaktstelle das Fahrverhalten gefährden. Aus diesem Grund müssen insbesondere Motorradreifen spezielle Anforderungen erfüllen. Auf keinen Fall dürfen ältere Reifen oder Reifen mit einer zu geringen Profiltiefe verwendet werden! Sie beeinträchtigen nicht nur das Fahrverhalten, sondern haben Einfluss auf die Sicherheit des Fahrers. Wie auch bei einem PKW können bei einem Motorrad Sommer-, Winter- oder gar Ganzjahresreifen verwendet werden. Generell sollte man die Reifen des Motorrads in regelmäßigen Abständen auf Schäden prüfen. Wer sich für den Kauf oder generell für Motorradreifen interessiert, wird im folgenden Artikel einen genaueren Überblick darüber bekommen.

Die aktuellen top 5 Bestseller für Motorradreifen im Vergleich:

Bestseller Nr. 1
Michelin 990721-180/55/R17 73W - E/C/73dB - Ganzjahresreifen
  • Reifenart: Ganzjahres
  • Typ: Motorrad
  • Reifenmaße: 180/55 ZR17
Bestseller Nr. 2
Pirelli 2635000-110/70/R17 54W - E/C/73dB - Ganzjahresreifen
  • Reifenart: Ganzjahres
  • Typ: Motorrad
  • Reifenmaße: 110/70 ZR17
Bestseller Nr. 3
Metzeler 1209400-130/80/R17 65S - E/C/73dB - Ganzjahresreifen
  • Reifenart: Ganzjahres
  • Typ: Motorrad
  • Reifenmaße: 130/80 R17
Bestseller Nr. 4
DEMA Motorradreifen Adapter 4tlg. Reifenmontiermaschine
  • Zur Montage von Motorrad-Reifen von 8 bis 23' (20,3 bis 58,4 cm)
  • Breite Haupt-Schuhaufnahme: 33 mm
  • Höhe der Arretierungsbolzen: 60 mm
Bestseller Nr. 5
Metzeler 1590500-120/70/R17 58W - E/C/73dB - Ganzjahresreifen
  • Reifenart: Ganzjahres
  • Typ: Motorrad
  • Reifenmaße: 120/70 ZR17

Letzte Aktualisierung am 9.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was sind Motorradreifen?

Bei einem Motorradreifen handelt es sich um einen Reifen, der zusammen mit der Felge das Rad eines Motorrads bildet. Der Luftstreifen besteht aus einem Gummi und verschiedenen Werkstoffen, die als Festigkeitsträger gefertigt werden. Der Unterschied zu Reifen eines PKWs ist ihre abgerundete Kontur an der Lauffläche. Diese ermöglicht speziell in Kurven ein besseres Fahrverhältnis. Speziell Kurven stellen damit kein Problem mehr da. Ohne einen Motorradreifen wäre es nicht möglich, mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Die Reifen sind die einzige Verbindung zum Asphalt. Nicht umsonst haben sie großen Einfluss auf die Dynamik beim Fahren. Des Weiteren müssen die Motorradreifen Beschleunigungs-, Brems- sowie Seitenführungskräfte übertragen können. Sie sind ein wichtiger Bestandteil für den Komfort und wirken den entstehenden Störeinflüssen entgegen.

Generell besteht ein Motorradreifen aus einem Vorderreifen und einem Hinterreifen. Das vordere Rad ist zuständig für die Bremskräfte und das hintere Rad ist zuständig für die Antriebs- beziehungsweise Beschleunigungskräfte. Zudem wird das vordere Rad mehr aufgrund der Seitenkräfte belastet. Insbesondere beim Bremsen verlagert sich das meiste Gewicht des Motorrads auf die Vorderachse des Reifens. Im Falle eines Abhebens wirkt 100% der Bremswirkung auf dem Reifen. Der gleiche Fall gilt auch umgekehrt. Beim Beschleunigen wirken große Kräfte auf den hinteren Motorradreifen.

Wie funktionieren Motorradreifen?

Ohne Felgen und einem Reifen würde kein PKW geschweige denn ein Motorrad fahren. Der Reifen besteht aus einem Gummi mit einer integrierten Profiltiefe. Je nach Wetterverhältnis können sich andere Profiltiefen empfehlen. Das Profil von Reifen trägt einen wichtigen Teil zur Funktion bei. Sie halten den Reifen auf der Straße, sodass auch bei größeren Kräften in der Kurve das Motorrad nicht ausrutscht. Wenig Profiltiefe wird bei Motorradrennen genutzt, um den möglichst besten Grip zu erreichen. Allerdings hat die eine Profiltiefe den Vorteil, dass sie bei Regen für mehr Stabilität sorgt. Grundsätzlich funktionieren Motorradreifen ähnlich wie Autoreifen. Beim Bremsen oder Beschleunigen des Fahrzeugs wirken auf den Vorder- und Hinterreifen Kräfte, die für Abnutzung sorgen. Beide Reifen bilden eine Balance, um besser auf der Straße fahren zu können.

🏍 Welche Arten von Motorradreifen gibt es?

Die Hauptaufgabe von Reifen ist Sicherheit und Transport. Jedoch müssen die Reifen auf die unterschiedlichen Witterungsverhältnisse angepasst werden. Gleichzeitig muss neben dem Luftdruck auch die Profiltiefe passen. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Arten von Reifen, auf die im Folgenden eingegangen wird.

Tourenreifen

  • besitzen eine vergleichsweise lange Lebensdauer
  • relativ günstiger Anschaffungspreis
  • sind für unterschiedliche Wetterlagen geeignet
Bestseller Nr. 1
Michelin 103565-120/70/R17 58W - E/C/73dB - Ganzjahresreifen
  • Reifenart: Ganzjahres
  • Typ: Motorrad
  • Reifenmaße: 120/70 ZR17
Bestseller Nr. 2
Bridgestone 4579-180/70/R15 76H - E/C/73dB - Ganzjahresreifen
  • Reifenart: Ganzjahres
  • Typ: Motorrad
  • Reifenmaße: 180/70 R15
Bestseller Nr. 3
Motorrad Satteltaschen Touring: Oxford Aqua 50 Liter Tasche Motorrad Wasserdicht, Taschen Koffer für Motorrad
  • Wasserdicht Roll Top Verschluss, Griffe leicht
  • Innen- und Außentaschen für Kleinteile, Wischen wasserdicht sauber mit die verschweißte Konstruktion
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Sportreifen

  • besitzen mehr Grip, als Tourenreifen
  • dafür ist die Lebensdauer in der Regel geringer
  • kältere Temperaturen können sich negativ auf die Fahreigenschaften auswirken
Bestseller Nr. 1
4 - neue Grau Mobility Scooter Reifen 330 x 100 Block pneumatischen Reifen 400-5
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  • Wanda P525-01, Geländegummireifen, ausgezeichneter Griff und Traktion auf einer Vielzahl der Oberflächen
Bestseller Nr. 3
Continental 244115000-160/60/R17 69H - E/C/73dB - Ganzjahresreifen
  • Reifenart: Ganzjahres
  • Typ: Motorrad
  • Reifenmaße: 160/60 R17

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Sporttourenreifen

  • Kombination aus Sport- und Tourenreifen
  • Optimal für den Alltag geeignet
  • besitzen ausreichend Grip für schärfere Kurven
  • für Fahrten bei Regen geeignet

Rennreifen

  • starker Grip auch in Schräglage
  • vergleichsweise teuer
  • geringe Lebensdauer
  • müssen ausgiebig eingefahren werden
  • sind nicht immer für die Straße zugelassen

Offroad-Reifen

  • besitzen ein sehr grobes Profil
  • sehr gut für grobes Gelände geeignet
  • schlechte Haftung auf glattem Untergrund
Bestseller Nr. 1
21x7-10 2 ITP Holeshot STD ATV Reifen
  • Zu verkaufen ist 1 brand new ITP premium ATV Reifen
  • 21x7-10 2pt ITP Holeshot STD Reifen
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  • 2 - 21x7-10 2 ITP Holeshot STD Reifen
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Sommerreifen

Eine Art von Reifen sind die klassischen Sommerreifen. Nicht selten sind Motorradfahrer nur an bestimmten Tagen im Jahr mit ihrem Fahrzeug unterwegs. Meistens betrifft es die Frühlings- und Sommermonate, da dort das beste Wetter für eine Spritztour herrscht. Allerdings eignen sich diese nur dann, sofern kein Eis auf der Fahrbahn ist. Ein Vorteil von Sommerreifen ist, dass sie selbst bei intensiver Beanspruchung nicht so schnell abnutzen. Ihre Haftung bleibt konstant hoch und gewährleistet dadurch die Sicherheit. Außerdem erhöhen sich die Temperaturen im Sommer auf über 30 Grad. Demzufolge wird auch der Asphalt schneller erhitzt. Sommerreifen halten auch höheren Temperaturen stand.

Winterreifen

Neben der warmen Jahreszeit gibt es auch Motorradreifen für die kalte Jahreszeit, nämlich dem Winter. Allerdings ist hier nicht der Winter mit viel Schnee gemeint, sondern der Weg dahin. Bei Verschlechterung der Wetterverhältnisse ist generell ein Wechsel der Reifen empfehlenswert. Besonders gut geeignet sind Winterreifen für niedrige Temperaturen. Auch bei Kontakt mit Schnee oder Glätte verfügen sie über ausreichend Haftung. Mit Alpine-Symbolen werden die Sommerreifen von den Winterreifen unterschieden. Selbst Matsch stellt keine Probleme dar. Dennoch sollte man seine Geschwindigkeit immer den Wetterbedingungen anpassen, um mögliche Unfälle zu vermeiden.

Ganzjahresreifen

Wer nicht gerne seine Reifen wechseln möchte, der hat die Möglichkeit sich für Ganzjahresreifen zu entscheiden. Ein anderer Begriff für derartige Reifen ist Allwetterreifen. Sie können das ganze Jahr am Motorrad montiert bleiben. Sie eignen sich nicht nur für den Sommer, sondern gleichzeitig auch für den Winter. Im Ganzjahresreifen werden verschiedene Komponenten aus den beiden zuvor erwähnten Reifen miteinander kombiniert. Allerdings lässt sich der Komfort nicht vollständig übertragen. Weiterhin nutzen sich die Reifen schneller ab, da man öfters und länger mit ihnen unterwegs ist.

Quelle: http://motorrad.wikia.com/wiki/Reifen

🏍 Wo liegen die Vor- und Nachteile von Motorradreifen?

Jeder der drei genannten Arten von Reifen hat ihre eigenen Vor- sowie Nachteile. Um eine bessere Übersicht zu erhalten, werden im Folgenden die Unterschiede genauer beleuchtet.

Sommerreifen

Vorteile

  • Sommerreifen halten höheren Temperaturen stand
  • sie haften äußerst gut am Boden und verhelfen zu mehr Grip
  • eignen sich ideal für warme und heiße Sommermonate

Nachteile

  • nach dem Sommer müssen die Reifen gewechselt werden
  • eignen sich nicht für den Winter

Winterreifen

Vorteile

  • halten niedrigen Temperaturen stand
  • empfehlen sich für Eis und Schnee
  • generell gut für den Winter geeignet

Nachteile

  • nach dem Winter müssen die Reifen gewechselt werden
  • Reifen werden eher abgenutzt

Ganzjahresreifen

Vorteile

  • verbindet einige Vorteile von Sommer- und Winterreifen
  • eignen sich für 365 Tage im Jahr
  • müssen nicht beim Wechsel der Jahreszeiten ausgetauscht werden

Nachteile

  • nutzen sich schneller ab
  • bieten weniger Fahrkomfort

Welcher Reifen eignet sich für welchen Einsatzzweck?

Wie oben bereits erwähnt gibt es insgesamt drei unterschiedliche Arten von Motorradreifen. Jeder Reifen empfiehlt sich für eine andere Jahreszeit oder bringt andere Vorteile mit sich. Meistens wird das Motorrad in den warmen Jahreszeiten wie dem Frühling oder Sommer bewegt. In kälteren Monaten wie dem Herbst oder Winter sind nur bedingt viele Motorradfahrer auf den Straßen unterwegs. Sommerreifen eignen sich hervorragend für längere Touren oder Spritzfahrten. Dank der Langlebigkeit und der Hitzebeständigkeit sind mehrere Stunden Fahrt kein Problem.

Winterreifen sollten für kürzere Strecken genutzt werden wie beispielsweise der Weg zur Arbeit oder ähnliches. Für längere Fahrten empfiehlt sich eher ein Auto, da die Temperaturen aufs Gemüt schlagen können und Winterreifen nicht für längere Strecken geeignet sind. Ganzjahresreifen eignen sich nahezu für jede Situation. Allerdings muss ein Teil des Komforts abgegeben werden.

🏍 Was sollte ich beim Kauf von Motorradreifen beachten?

Wie bei jedem anderen Kauf auch sind bei Motorradreifen auf unterschiedliche Dinge zu achten. Zudem sind sie heutzutage von überall erhältlich. Mögliche Anlaufstellen sind der Motorradhändler, der Reifenhändler oder das Internet. Beim Kauf dürfen Motorradfahrer die wichtigen Dinge wie Sicherheit niemals außer Acht lassen. Folgende Aspekte spielen beim Kauf von Motorradreifen eine Rolle.

Gummimischung

Der erste Punkt befasst sich mit der Gummimischung des Reifens. Je nach Mischung kann sich das Fahrverhalten des Reifens ändern. Um alle positiven Eigenschaften miteinander zu kombinieren, muss der Reifen auf die richtige Betriebstemperatur kommen. Entscheidend hierfür ist die Mischung des Reifens. Motorradreifen mit einer weicheren Mischung benötigen eine höhere Temperatur als eine härtere Mischung. Das Erreichen der Betriebstemperatur ist stark abhängig vom Reifenaufbau. Zudem lässt sich die Temperatur durch Einfahren oder maschinelle Bearbeitung erreichen. Die Mischung und die Temperatur der Reifen wirken sich auf das Bremsverhalten sowie die Kurven- und Fahrzeugstabilität aus. Auch Grip und Traktion werden dadurch beeinflusst. Egal mit welcher Gummimischung gefahren wird, zu Beginn einer Motorradsaison sollten neue Reifen stets eingefahren werden. Erst dann sind Rückstände aus der Produktion oder angebrachte Schutzschichten vollständig entfernt.

Reifenkennzeichnung

Nebenbei sollte auf die passende Reifenkennzeichnung geachtet werden. Mittlerweile wurden die Kennzeichnungen für Motorradreifen vereinheitlicht. Die Kennzeichnung gibt folgendes preis:

  • die maximale Tragfähigkeit
  • das Produktionsdatum der Reifen
  • Durchmesser der Felgen
  • Art der Konstruktion
  • Kategorie der Geschwindigkeit
  • Reifenhöhe und Reifenbreite

Der Code des Reifens wird mithilfe einer speziellen Reifentabelle entschlüsselt. Die Reihenfolge wird von links nach rechts gelesen. Da es die verschiedensten Motorräder gibt, ist es umso wichtiger, auf die richtige Reifenbezeichnung zu achten. Dazu muss der Besitzer wissen, welche Dimensionen für das Motorrad zugelassen sind. Bei Abweichungen muss die Genehmigung beim TÜV beantragt werden. Wer die Reifen ohne Bescheinigung wechselt, kann neben dem Versicherungsschutz auch die Betriebserlaubnis verlieren. Deswegen muss die Reifenbreite immer zur Felgenbreite passen. Mithilfe der richtigen Kennzeichnung lässt sich derartiger Ärger vermeiden.

Das Alter

Darüber hinaus kann das Alter von Neureifen den Kauf beeinflussen. Auf der Flanke der Motorradreifen lässt sich das Reifenalter in Form einer vierstelligen DOT-Nummer einsehen. DOT steht für Department of Transportation. Nach dem DOT folgen vier weitere Buchstabenkombinationen, welche die Kalenderwoche und das Jahr der Produktion angeben. Beispielsweise bedeutet 0817, dass die Reifen in der 8. Kalenderwoche im Jahr 2017 produziert wurden. Laut Experten dürfen Reifen maximal 10 Jahre gefahren werden, ab dann werden neue benötigt. Generell versuchen Hersteller die Reifen so zu konstruieren, dass sie über ihre gesamte Lebensdauer die gleiche Leistung erzielen. Allerdings altern Reifen und verlieren mit der Zeit an Wirkung beziehungsweise Haftung. Profil, Mischung und Konstruktion spielen beim Alterungsprozess eine entscheidende Rolle. Um die Lebensdauer eines Reifen zu erhöhen, sollte dieser richtig gelagert werden.

Reifenqualität

Qualität ist ein weiterer Punkt, der beim Kauf nicht vergessen werden sollte. Zu der Qualität eines Motorradreifens gehören die Verschleißgeschwindikgeit, die Bodenhaftung sowie der Erwärmungswiderstand.

Verschleißgeschwindigkeit

Dieser Wert wird in Tradewear angegeben und gibt Aussagen zur Leistung des Reifens. Vor allem gibt er die Geschwindigkeit des Verschleißes an. Beispielsweise sagt der Wert 300 einen dreimal langsameren Verschleiß an als bei Normalreifen. Normale Werte sollten zwischen 250 und 400 liegen.

Bodenhaftung

Bodenhaftung drückt die Qualität der Haftung auf nassem Untergrund aus. Bei uns in Deutschland gibt es die Werte AA, A und B wobei AA die höchste Qualitätsstufe ist. Der Wert hat außerdem Einfluss auf die Länge des Bremswegs.

Erwärmungswiderstand

Dieser Punkt bezieht sich auf die Temperaturen des Reifens. Bei schlechter Wärmeabfuhr sind Schäden möglich. Aus diesem Grund sollte man beim Reifen auf einen hohen Erwärmungswiderstand achten.

Profiltiefe

Der letzte Aspekt beim Kauf eines Motorradreifens bezieht sich auf die Profiltiefe. In Deutschland wurde diese per Gesetz festgelegt und beträgt 1,6 mm für Motorräder und 1 mm für Leicht- und Kleinkrafträder. Beim Unterschreiten des Wertes wird ein neuer Reifen benötigt. Bei Winterreifen machen tiefere Profile von 4 mm mehr Sinn. Gemessen wir die Profiltiefe in der Mitte der Lauffläche. Beim Unterschreiten des Wertes muss zwingend gewechselt werden. Außerdem darf der Reifen nicht mehr verwendet werden, da ansonsten hohe Geldstrafen und auch Unfälle entstehen können. Sobald ein Verkehrsunfall auf die zu geringe Profiltiefe zurückzuführen ist, kann gleichzeitig die Versicherung erlöschen.

Wie kann ich Motorradreifen wechseln, wuchten und montieren?

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für den Wechsel eines Motorradreifens. Zum einen kann es der Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen sein oder der generelle Verschleiß. Wer nicht über das nötige Werkzeug oder Wissen verfügt, sollte den Motorradreifen von einem Fachmann durchführen lassen. Dieser kann bereits einige Jahre an Erfahrung in Bezug auf Motorradreifen nachweisen. Zudem kostet das Wuchten oder Wechseln bei einem Fachmann keine Unsummen an Geld. Wer jedoch Erfahrung im Wechsel von Reifen hat, kann sich gerne versuchen. Generell ist es aber ratsam. Dem Wechsel einem Spezialisten zu überlassen. Sowohl beim Wechseln als auch bei der Montage müssen wichtige Dinge eingehalten werden, ansonsten erhöht sich die Gefahr auf Unfälle oder Verletzungen drastisch.

Was sollte beim Einfahren von Motorradreifen beachtet werden?

Motorradreifen spielen eine wichtige Rolle in Sachen Sicherheit und Fahrverhalten. Jeder Reifen muss für eine bestimmte Zeit eingefahren und auf Betriebstemperatur gebracht werden, um seine volle Funktionsfähigkeit zu erreichen. Aus diesem Grund sollten die Motorradreifen in den ersten 200 bis 300 Kilometer vorsichtig eingefahren werden. Dabei sollte man auf eine gemäßigte Beschleunigung sowie Bremsung achten, damit der Reifen nicht zu sehr beansprucht wird. Nach dem Einfahren kann der Motorradreifen ohne Blockaden vollständig eingesetzt werden.

Welche Mindestprofiltiefe dürfen Motorradreifen haben?

Die Profiltiefe bei einem Motorradreifen richtet sich nach der eingesetzten Jahreszeit. Grundsätzlich müssen die Reifen für ein Motorrad im Sommer mindestens 1,6 mm an Tiefe besitzen. Ausnahmen gelten nur im Winter. Dort sollte aufgrund der Glätte und des Schnees das Mindestprofil bei rund 4 mm liegen.

Wie werden Motorradreifen richtig gelagert?

Wer von Sommer- auf Winterreifen wechseln möchte, muss sich anschließend Gedanken über eine richtige Lagerung machen. Dabei müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:

Umgebungsbedingung

Sehr wichtig bei der Lagerung von Motorradreifen ist ein kühler, trockener und dunkler Ort. Allerdings dürfen die Reifen nicht mit Öl, Lösungsmitteln oder Fett in Kontakt treten, da diese sich in den Reifen hineinfressen können.

Luftdruck

Viele Personen vergessen vor der Einlagerung auf dem richtigen Reifendruck zu achten. Laut Angaben der Hersteller sollte dieser den Normalwert um etwa 0,5 bar überschreiten. Die Reifen verlieren während ihrer Lagerung nachhaltig an Druck und müssen somit mehr aufgepumpt werden.

Kontrolle

Ebenfalls zu empfehlen ist eine genaue Untersuchung der Reifen und Felgen vor der Einlagerung. Beschädigungen oder Fremdkörper lassen sich nach einer ordentlichen Reinigung besser erkennen. Zudem darf die Messung der Profiltiefe nicht vergessen werden.

Lagerung

Selbst bei der Lagerung der Räder kommen hin und wieder Fehler vor. Grundsätzlich sollte man Kompletträder übereinander stapeln und lagern. Alternativ lassen sie sich platzsparend an der Wand aufhängen.

Alternativen

Wer keinen Platz für seine Reifen hat, der kann sie alternativ bei einigen Reifenstätten gegen Gebühr einlagern lassen.

Eine richtige Lagerung und Kontrolle trägt nicht nur zu einer längeren Lebensdauer der Reifen vorbei, sondern erhöht gleichzeitig die Sicherheit.

Fazit zur Motorradreifen Test – Übersicht

Der Bereich Motorradreifen lässt sich in verschiedene Kategorien einteilen. Insbesondere als Motorradfahrer ist der Kauf von Reifen sehr wichtig. Beim Kauf spielen Dinge wie Alter, Mischung, Reifenkennzeichnung und Qualität eine wichtige Rolle. All diese Dinge haben Einfluss auf das Fahrverhalten und die Sicherheit während des Fahrens. Generell wird zwischen Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen unterschieden. Sommerreifen können bei heißen Asphalttemperaturen und langen Strecken und Winterreifen bei Kälte und Schnee genutzt werden. Ganzjahresreifen verbinden einige der Vorteile miteinander. Die Profiltiefe bei einem Motorradreifen sollte mindestens 1,6 mm haben. Bei Unterschreiten kann es zu einem Entzug der Fahrerlaubnis kommen oder dem Erlöschen der Versicherung. Gute Anlaufstellen für den Kauf von Motorradreifen sind Fachhändler vor Ort oder das Internet.

Bildquellen: 

  • Pixabay: online unter https://pixabay.com/de/rad-motorradreifen-motorrad-reifen-1414414/
Motorradreifen Test-Übersicht, Vergleich und Kaufberatung 2018
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